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Cashboard (insolvent) – Test und Erfahrungen

Geldanlage ab 100 Euro Mindestanlage und ohne Verwaltungsgebühren. Cashboard setzt auf eine Erfolgsbeteiligung und lockt mit einem garantierten Zins. robo-advisor.de-Empfehlung für Kunden, die auf eine breite Streuung setzen.

Seit dem 13. Juni 2017 befindet sich Cashboard im Insolvenzverfahren. Der Anbieter existiert damit nicht mehr. Das Geld der Anleger war durch die übliche Trennung von Robo-Advisor (Cashboard) und Bank (ebase) aber zu keiner Zeit in Gefahr. Alle Anleger behalten ihr Geld in ihren jeweiligen Anlagen bei ebase, es entfällt lediglich das automatische Rebalancing durch Cashboard. Wir empfehlen als Alternative den Marktführer Scalable Capital, der zuletzt ein 30-Millionen-Euro Investment von der Firma Blackrock erhalten hat.

cashboard - test und erfahrungen

Robo-Advisor Erfahrungen: Was kostet mich eine Geldanlage bei Cashboard?

cashbaord - Test und Erfahrungen

Cashboard – Gebühren und Konditionen

Anbieter Cashboard
Vermögensverwaltung (pro Jahr) Keine
Fondskosten pro Jahr Börsenkosten bis zu 0,4%
Erfolgsbeteiligungsgebühr 10%
Ausgabeaufschlag Entfällt
Mindestanlagebetrag 100 €
Kündigungsfrist Keine
Investmentvehikel Aktiv gemanagte Investmentfonds, passive Indexfonds (ETFs)
Kontoführende Bank ebase
100.000 € gesetzliche Einlagensicherung
Anlagestrategie Aktiv
Anzahl Risikoklassen Keine
Sparplan Ab 50 €
App Keine

Cashboard im Robo Advisor Kostenvergleich

Erfolgsbeteiligung statt Gebühren

 

Anlagebetrag quirion fintego Whitebox Sutor Bank
bis 10.000€ Mindestanlage 10.000 € 0,95% 0,95% 1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
10.001€ 0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,75% 0,95% 1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
35.001€ 0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,75% 0,85% 1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
50.001€ 0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,45% 0,75% 1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
150.001€ 0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,45% 0,6% 1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
250.001€ 0,48% (Basis)
0,88% (Comfort)
0,45% 0,45% 1% (Konservativ)
1,5% (Ausgewogen)
1,65% (Dynamisch)
Anlagebetrag Ginmon easyfolio Cashboard Testsieger Scalable Capital
bis 10.000€ 0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66% Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
Mindestanlage 10.000 €
10.001€ 0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66% Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
35.001€ 0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66% Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
50.001€ 0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66% Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
150.001€ 0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66% Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
250.001€ 0,39%
+ 10% Gewinnbeteiligung
0,66% Keine Verwaltungsgebühr
10% Gewinnbeteiligung
0,75%
Anlagebetrag vaamo ARERO growney LIQID
bis 10.000€ 0,99% 0,5% 0,99% Mindestanlage: 100.000 €
10.001€ 0,99% 0,5% 0,69% Mindestanlage: 100.000 €
35.001€ 0,79% 0,5% 0,69% Mindestanlage: 100.000 €
50.001€ 0,49% 0,5% 0,39% Mindestanlage: 100.000 €
150.001€ 0,49% 0,5% 0,39% 0,15% (Index)
0,5% (Global)
250.001€ 0,49% 0,5% 0,39% 0,15% (Index)
0,45% (Global)
0,9% (Select)

 

Fazit: Cashboard erhebt keine Gebühr für die Vermögensverwaltung. Dafür wird eine Erfolgsbeteiligung von 10% auf Gewinne über 2% erhoben.

Im Cashboard Test erhebt der Anbieter als einziger keine Gebühren für die Depotverwaltung. Dafür verlangt das Unternehmen allerdings eine Erfolgsbeteiligung von zehn Prozent auf den letzten Höchststand des Depots.

Zwar entfallen auch die Ausgabeaufschläge für die in den Portfolios enthaltenen Fonds. Allerdings fallen Börsengebühren für den Kauf und Verkauf der ETFs von bis zu 0,4 Prozent an. Indirekte Gebühren, die Bestandteil der Finanzprodukte sind, werden von der Rendite abgezogen. Dementsprechend liegen die Kosten für die einzelnen Portfolios zwischen 0,39 und 0,74 Prozent.

Garantie-Rendite: Der garantierte Zins von zwei Prozent pro Jahr, den Nutzer mit ihrer Geldanlage auf jeden Fall erhalten sollen, klingt verlockend und könnte viele Anleger angesichts des weltweiten Niedrigzinsumfelds überzeugen. Die Beschränkung auf eine Anlagesumme von maximal 10.000 Euro zeigt jedoch, dass es selbst für Cashboard nicht einfach ist, die Garantie-Rendite zu erzielen.

Der Garantiezins wird direkt von der Cashboard an die Kunden gezahlt – zählt damit also nicht als Sondervermögen im Depot. Im Falle einer Insolvenz der Plattform hätten Kunden keinen Anspruch auf den Zins.

Dagegen ist die Anlagesumme, die bei der Partnerbank ebase verwaltet wird, als Sondervermögen vor Insolvenz geschützt. Stiftung Warentest hat daher auch bemängelt, dass die Zwei-Prozent-Zinsgarantie keine echte Garantie darstelle und lediglich als Marketingmittel zu verstehen sei.

Nutzer müssen mindestens 100 Euro investieren, wenn sie ein Portfolio bei Cashboard einrichten wollen. Zwar gibt es keine Höchstgrenze für die Geldanlage über das Portal. Allerdings werden die zwei Prozent Garantie-Rendite nur bis zu einer Investmentsumme von 10.000 Euro gezahlt. Ab einer Anlagesumme von 25.000 Euro gelten Nutzer als Premiumkunden. Die Portfolios von Cashboard sind sparplanfähig, d. h. ab 50 Euro pro Monat kann ein Nutzer sich ein Vermögen aufbauen.

Info:

Für erfahrenere Anleger dürften die zahlreichen Anlageklassen interessant sein. Laien könnten dagegen auf Investments stoßen, von denen sie noch nie gehört haben und dadurch verwirrt werden.

Im Vergleich zu anderen Portalen sind in den Beispielportfolios von Cashboard deutlich mehr Anlageklassen vertreten. Neben der klassischen Anlage in Aktien und Anleihen investieren die Portfolios auch in Cash, den Geldmarkt, Immobilien, Mischfonds, Managed Trading, private Kredite und Start-up Investments.

Die Streuung der Geldanlage auf verschieden Anlageklassen ist bei Cashboard vielfältiger als bei anderen Robo Advisors. Privatkredite und Start-up-Investments sind für Privatanleger jedoch als Investments zu intransparent und sind deshalb nicht jedermanns Geschmack.

Leider sind die einzelnen Fonds, ETFs und anderen Finanzprodukte nirgends vorher einsehbar. Erst, wenn sich der Nutzer für ein Portfolio entschieden hat und den Kaufprozess abschließt, kann er die Informationen zu den einzelnen Produkten abrufen. Das ist angesichts der zahlreichen Anlageklassen und Finanzprodukte gerade für erfahrene Anleger ungünstig.

Im Praxistest des Autors setzte Cashboard deutlich mehr auf klassische Fonds (beispielsweise der Flossbach von Storch – Multiple Opportunities), die typischerweise höhere Gebühren haben als ETFs. Trotz der mit 1,68% recht hohen Gebühren erzielte der Fonds zuletzt immer eine gute Rendite über Markt.

Hintergrund

Das Unternehmen

Das Berliner FinTech-Unternehmen Cashboard ist ein Online-Vermögensverwalter. Er betreibt nach eigenen Angaben Anlagevermittlung ausschließlich im Auftrage der HPM Hanseatische Portfoliomanagement GmbH.

Das Team hinter dem Roboter

Cashboard - Test und ErfahrungenCashboard wurde 2014 von Geschäftsführer Robert Henker und den Mitgründern Marius Schulze, Stephan Henker und André Holdschick gegründet. Henker ist Wirtschaftsinformatiker.

Hinter Cashboard stehen laut Angaben auf der Homepage große Investoren aus Deutschland, Europa und den USA. Seit dem Gründungsjahr ist auch die ProSiebenSat1 Media AG beteiligt.

Die Depotbank und die Sicherheit der Anlage

fintego-test-und-erfahrungenebase wird als Tochterunternehmen der comdirect von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) überwacht und ist Mitglied im Einlagensicherheitsfonds des Bundesverbands deutscher Banken. ebase ist eine Vollbank mit der Lizenz zur Finanzportfolioverwaltung gemäß § 32 Kreditwesengesetz.

Die Einlagen der Anleger (ETFs) zählen zum Sondervermögen und werden separat vom Vermögen der Bank gehalten. Im Insolvenzfall ist das Geld der Anleger somit geschützt. ebase verwaltet derzeit ein Kundenvermögen von 26 Milliarden Euro und betreut rund eine Million Kunden.

Cashboard Test – Meinungen und Erfahrungen

cashboard3

Übersicht der Bewertungen

Anbieter Stärken Schwächen Urteil
cashboard - test und erfahrungen
  • Keine Mindesteinlage
  • Keine Verwaltungsgebühr
  • Starke Ergebnisse im Echtgeld-Test
  • Garantierter Zins ist Marketing
  • Erfolgsgebühren
gut (3,5 von 5)
cashboard - test und erfahrungen
  • Kostentransparenz
  • Keine Haftung
  • Verständlichkeit der Risikofragen
6. Platz
cashboard - test und erfahrungen
  • Keine
  • Garantierter Zins keine echte Garantie
  • Erfolgsgebühren
Keine
cashboard - test und erfahrungen
  • Keine Renditeentwicklung abrufbar
  • Nur 3 Anlagestrategien
Keine
cashboard - test und erfahrungen
  • Verzicht auf Mindestanlage
  • Verzicht auf Verwaltungsgebühr
  • Gute Ergebnisse Echtgeld-Test
  • Höheres Risko der alternativen Anlageformen
  • Portfolio – und Kostenstruktur nicht so transparent
gut (2,0)
Öko-Test

Robo-Advisor Test: Öko-Test kritisiert das Geschäftsmodell, bei dem die Haftung nicht übernommen wird, sondern ein reines Vermittlungsgeschäft offeriert wird. Zudem ist die Verständlichkeit der Risikofragen – wie bei fintego, vaamo und der Sutor Bank mangelhaft. Postiv hervorgehoben wird die Kostentransparenz.

Wir von robo-advisor.de finden: die Risikofragen sind überall gleichermaßen unverständlich bzw. abstrakt. Für uns ist das kein echter Kritikpunkt!

Stiftung Warentest

Robo-Advisor Test: Stiftung Warentest macht deutlich, dass es sich bei dem garantierten Zins von 2 Prozent um keine echte Zinsgarantie handelt. Das Angebot von Cashboard ist wegen fehlender gesetzlicher Sicherung kein Ersatz für Tages- oder Festgeld.

Dem stimmen wir von robo-advisor.de zu: Der Garantiezins ist für cashboard sehr teuer. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis cashboard ihn abschafft.

Durch die Erfolgsgebühren werden auch die kostenlosen Depotlösungen wieder egalisiert.

Sicheregeldanlage.info

Robo-Advisor Erfahrungen: Das Finanzportal sieht die Vorteile von Cashboard dagegen im garantierten Zins bis 2016 und im Kunden-werben-Kunden Bonus. Zudem sind 90% des Vermögens jederzeit verfügbar.

Nachteilig ist der Fakt, dass noch keine Renditeentwicklung der letzten Jahre abrufbar ist. Zudem stehen nur drei Anlagestrategien zur Auswahl.

Vergleich.org

Robo-Advisor Erfahrungen: Vergleich.org testete die 7 besten Robo-Advisor. Dabei erhält Cashboard die Gesamtnote „gut“, belegt aber den letzten Platz.

Hervorgehoben wird die gute Entwicklung im Echtzeit-Test (siehe unten), sowie der Verzicht auf eine Verwaltungsgebühr. Ebenfalls postiv ist der Verzicht auf eine Mindestanlage.

Kritisiert wird, dass die alternativen Anlageformen (z.B. Kredite) höhere Risiken bergen und die Zusammenstellung der Portfolios und der Kosten nicht transparent ist. Zudem arbeitet im Hintergrund kein echter Roboter – man kann zwar keinen Einfluss auf die Geldanlage nehmen, ein echter Algorithmus steckt jedoch nicht dahinter.

Echtgeld-Test

Als einziges Portal im deutschsprachigen Raum führt BrokerVergleich.de seit Mai 2015 einen Echtgeld Test von Robo Advisors durch. Dabei wurde bei den Anbietern ein reales Depot angelegt, das laut dem jeweils bewerteten Robo Advisor von der Mehrheit der Kunden ausgewählt wurde.

Ist Cashboard renditestark?
Zeitraum Cashboard Vergleichsindex Bester Robo Advisor
01.05.15 – 30.04.16
(12 Monate)
0,1% -3,7% 0,1%
01.05.16 – 31.08.16
(4 Monate)
4,2% 3,5% 6,1%
Gesamtperformance 4,4% -0,4% 5,1%

Bei Cashboard entsprach dieses Portfolio der ausgewogenen Anlagestrategie mit 20% Cash, 25% Immobilien, 20% Mischfonds, 25% Aktien und 10% P2P Kredite. Cashboard ist der einzige der getesteten Anbieter, der über eine Laufzeit von 12 Monaten eine positive Rendite (0,1%) erwirtschaftete. Der Vergleichsindex (Mischung aus MSCI World und Barclays Global Aggregates Bonds) ist in dem Zeitraum um 3,7% gesunken.

In den darauffolgenden vier Monaten verbuchte das Portfolio mit 4,2% ebenfalls ein stärkeres Wachstum als der Index (3,2%), kann aber nicht mit den führenden Anbietern Whitebox (6,3%) und Scalable Capital (5,7%) mithalten.

Alternativen zu Cashboard

Vergleicht man die Ergebnisse des Echtgeldtests mit den Alternativen zu Cashboard, so fällt auf, dass easyfolio (-6,1%) und die SutorBank (-7,2%) über den Jahreszeitraum die höchsten Verluste erzielt haben, während Whitebox (6,1%) und Scalable Capital (5,7%) im 4-Monats-Zeitraum die höchsten Renditen realisierten. Beide Anbieter wurden erst dieses Jahr in die Anlagesaison aufgenommen.

Den Performance-Daten sollte jedoch noch keine allzu große Relevanz beigemessen werden. Vermögensanlagen sind auf Langfristigkeit ausgelegt und Zeiträume unter 3-5 Jahren wenig aussagekräftig.

Die Branche der Robo Advisor ist noch in der Entwicklung und es bleibt abzuwarten, wie sich die Performance im Vergleich zu den klassischen Bankhäusern behauptet.

  • Cashboard hat im Echtgeld-Test sehr gute Ergebnisse erzielt.
  • Auf Basis dieser zugegebenermaßen kurzfristigen Daten sind die Anlagen der aktiven Robo Advisor Whitebox auf Platz 1 und Scalable Capital auf Platz 2 zu empfehlen.

Investmentstrategie

cashboard - test und erfahrungen

Im Vergleich zu anderen Anbietern bietet Cashboard Interessenten auch ein Tagesgeldkonto mit einem Zinssatz von einem Prozent. So ein Angebot ist nicht marktüblich und wird sich nicht lange halten können. Daneben gibt es noch das ImmobilienPlus-Konto mit einem festen Zinssatz von fünf Prozent für Nutzer, die in Immobilien investieren wollen.

Info:

Anders als bei den meisten anderen Robo Advisors investiert Cashboard nicht nur in ein Finanzprodukt. Größtenteils legt das Portal das Geld der Kunden in aktiv gemanagte Investmentfonds an. Dazu gehören klassische Aktien- und Anleihefonds sowie Immobilienfonds, Geldmarktfonds, Mischfonds u.a.

Das Portal gibt die Provisionen, die es von der Partnerbank ebase sowie dem Anlagepartner HPM Hanseatische Portfoliomanagement erhält, in Form des Garantiezinses an die Kunden weiter.

Wie bei den meisten Robo Advisorn müssen sich auch bei Cashboard die Nutzer bei der Geldanlage einer Risikoeinstufung unterziehen. Je nach Anlegertyp können sie sich dann eins von den drei Portfolios auswählen.

Insgesamt unterscheidet das Portal zwischen sechs Risikostufen:

  • Höchste Sicherheit: Diese Stufe fokussiert Festgeld, Tagesgeld, Termingeld, Spareinlagen, europäische Geldmarktfonds, Euro-Geldmarktfonds, kurzlaufende Euro-Anleihen und kurzlaufende Euro-Rentenfonds ein.
  • Konservativ: Dazu gehören folgende Anlagen: Festverzinste Wertpapiere, Anleihen mit guter Bonität, europäische Rentenfonds, geldmarktnahe Fonds, Garantiezertifikate.
  • Solide: Darunter fallen: Währungsanleihen hoher Bonität, Mischfonds, Aktien und Aktienfonds mit europäischen Standardwerten, internationale Rentenfonds, Genussscheine, internationale Aktienfonds, Euro-Standardaktienfonds, Euro-Garantiefonds, international breit gestreute Standardaktienfonds, Euro-Garantiefonds, Euro-Anleihen guter Qualität, Anleihen bester Qualität in Standardwährung, international gestreute Rentenfonds.
  • Renditeorientiert: Währungsanleihen mittlerer Bonität, Aktien und Aktienfonds mit europäischen Nebenwerten, Aktienfonds mit außereuropäischen Standardwerten, Zertifikate, Euro-Aktiennebenwerte, internationale Standardaktien, internationale Standardaktienfonds, international breit gestreute Aktiennebenwertefonds, spekulative Euro-Anleihen, spekulative international gestreute Rentenfonds.
  • Risikobewusst: Trading-Produkte, Wikifolios, spekulative Anleihen, Optionsscheine, Futures, Optionen, Aktienfonds aus Emerging Markets (Schwellenländer), Aktien-Nebenwerte, internationale Aktien-Nebenwerte, internationale Aktien-Nebenwertefonds, Standard-Optionsscheine (wie Puts, Calls, etc.).
  • Spekulativ: Die riskanteste Stufe bedeutet: Startup-Investments, Social Lending (Privatkredit), exotische Optionsscheine (wie Knock-out, Knock-in).

Leider wird nicht angegeben, welche Finanzprodukte genau hinter den einzelnen Anlageklassen stehen – ob nun Fonds, ETFs oder Direktinvestments. Das ist für erfahrene Anleger eher unbefriedigend und kann Anfänger mangels Hintergrundwissen abschrecken.

Cashboard hält sich – wie viele Robo Advisor – an die moderne Portfoliotheorie nach Harry Markowitz. Demnach wird die Geldanlage möglichst breit auf viele verschiedene Anlageklassen gestreut, die nach Möglichkeit in ihrer Wertentwicklung wenig voneinander abhängen.

Daneben überwacht das Portal die einzelnen Portfolios automatisch und informiert den Kunden, wenn es zu Abweichungen bei der Aufteilung der Anlageklassen kommt. Das ist im Grunde genommen nichts anderes als das Rebalancing, das von anderen Depotverwaltungen ebenfalls angeboten wird.

Angebote

Anbieter Cashboard
Startguthaben Bis Mitte April 2016 wurde eine Startprämie von 50 Euro an jeden Neukunden gezahlt. Die Aktion wurde danach eingestellt.
Kunden-werben-Kunden Wenn ein Bestandskunde einen neuen Kunden anwirbt und dieser mindestens 100 Euro einzahlt, bekommen beide einen 25 Euro Amazon-Gutschein geschenkt.
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robo-advisor.de als Autor

Was ist ein Robo-Advisor?

Auch als "automatisierte Vermögensverwaltung" bezeichnet, sollen Robo-Advisor die bessere Alternative zum klassischen Bankberater sein.

Wer sein Geld zum Beispiel fürs Alter anlegen möchte, ging früher zum Bankberater. Der empfiehlt Fonds und Zertifikate - meistens solche, mit denen er gute Provisionen verdient. Deswegen haben die verkauften Produkte häufig schlechte Renditen.

"Nur 3 von 23 Banken beraten gut", so die Stiftung Warentest im Januar 2016.

Mehr Rendite als bei der Bank

Robo-Advisor entscheiden hingegen auf Basis mathematischer Modelle automatisch, wie das Geld auf verschiedene Anlagen aufgeteilt wird.

Unterm Strich soll die Geldanlage dadurch besonders renditestark sein, weil viel geringere Kosten anfallen.

In den USA werden (Stand: März 2016) schon umgerechnet über 44 Milliarden Euro von Robo-Advisors verwaltet.

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